Ersatzneubau der Brücke im Zuge der B 167 über den Rhin in Alt Ruppin
Vortrag beim 16. Dresdner Brückenbausymposium 14. März 2006
In jüngster Zeit werden von den Straßenbauverwaltungen zunehmend Stahl- bzw. Stahlverbundlösungen für Brückenüberbauten gewählt. Es werden immer weniger Spannbetonbrücken ausgeschrieben und gebaut. Die fertiggestellte Brücke über den Rhin ist jedoch ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass anspruchsvolle Spannbetonbrücken unter extremen Randbedingungen durchaus wirtschaftlich und architektonisch gut gestaltet werden können.
Der Verkehr auf der B 167 wird seit dem 20.12.2005 über die neue Rhinbrücke geführt. Das neue Bauwerk wurde in kürzester Bauzeit unter extremen Randbedingungen, dem starken Durchgangsverkehr auf der B 167 und unter Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf dem Rhin erstellt.
Eine gute und intensive Arbeitsvorbereitung sowie entsprechende und zeitnahe Abstimmungen zwischen Bauherr, Ausführungsplaner, Prüfingenieur und den Bauausführenden machten dies möglich.
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Ersatzneubau der Brücke im Zuge der B 167 über den Rhin in Alt Ruppin/Neuruppin
Beton- und Stahlbetonbau, Heft 3, März 2006
Der Verkehr auf der B 167 wird seit dem 20.12.2005 über die neue Rhinbrücke geführt. Das neue Bauwerk wurde in kürzester Bauzeit unter extremen Randbedingungen, dem starken Durchgangsverkehr auf der B 167 und unter Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf dem Rhin erstellt. Neuruppin befindet sich zwischen den Ballungsräumen Berlin und Hamburg im Nordwesten des Landes Brandenburg, und ist im Westen über die B 167 an die A 24 Berlin-Hamburg angebunden.
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Konstruktion und Bauausführung der Brücke über die Wakenitz im Zuge der Autobahn A20
Vortrag beim 15. Dresdner Brückenbausymposium 15. März 2005 Lange ersehnt: Die feierliche Verkehrsfreigabe der Ostseeautobahn A 20 zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Genin und Schönberg erfolgte am 14. Dezember 2004. Mit dem jetzt vollzogenen Lückenschluss ist die A 20 von der A 1 in Richtung Osten durchgängig auf rund 160 km bis weit hinter Rostock befahrbar.
Die Hansestadt Lübeck erhält eine sehr leistungsfähige Südumfahrung, nachdem das Stadt-bild insbesondere nach der Grenzeröffnung 1989/1990 vom Verkehrschaos geprägt war. Die A 20 leistet einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Nordosten Deutschlands und bildet darüber hinaus nicht zuletzt vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung eine wichtige Ergänzung im deutschen und europäischen Fernstraßennetz. Die A 20 entlastet das nachgeordnete Straßennetz, bewirkt eine Verbesserung der Lebensqualität und senkt die Lärm- und Schadstoffimmissionen.
Südöstlich von Lübeck überquert die A 20 die Wakenitz. Die Wakenitz bildete bis zur Wende die Grenze zwischen der BRD und DDR. In dem Grenzstreifen konnte sich jahrzehntelang Flora und Fauna von Menschen ungestört entwickeln. Heute ist die Wakenitz die Grenzlinie zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
In diesem Beitrag wird über Planung, Entwurf und Bau der Brücke über die Wakenitz berichtet. Bei der Realisierung dieser Bauaufgabe wurden an die Planer, Ingenieure und Bauleute besondere Herausforderungen gestellt. Hervorzuheben sind die Trassenführung durch ökologisch hochsensibles Gebiet und die schwierigen Baugrundverhältnisse.
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Brücke über die Wakenitz (Autobahn A20)
Beton- und Stahlbetonbau, Heft 3, März 2005
Am 14. Dezember 2004 erfolgte die feierliche Verkehrsfreigabe der Ostseeautobahn A 20 zwischen den Anschlußstellen Lübeck-Genin und Schönberg, diese ist jetzt von der A 1 in Richtung Osten durchgängig auf rund 160 km bis weit hinter Rostock befahrbar. Südöstlich von Lübeck überquert die A 20 die Wakenitz, bis zur Wende die Grenze zwischen der BRD und DDR. Man entschied sich für den Bau einer 7feldrigen Stahlverbundbrücke mit einer Öffnung von 55 m im Bereich der Wakenitz. Aufgrund des wenig tragfähigen Bodens wurde eine Tiefgründung auf Ortbeton-Rammpfählen mit ausgerammtem Fuß vorgesehen. Die äußere Tragfähig der Pfähle wurde für einen Druckpfahl auf 15600 kN und für einen Zugpfahl auf 450 kN festgelegt.
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Eine ungewöhnliche Taktschiebebrücke
Sonderdruck aus Beton- und Stahlbetonbau, Heft 11/04, November 2004 In jüngster Zeit werden von den Straßenbauverwaltungen zunehmend Stahl- bzw. Stahlverbundlösungen für Brückenüberbauten gewählt. Es werden immer weniger Spannbetonbrücken ausgeschrieben und gebaut. Die Anwendung der externen Vorspannung für Kastenquerschnitte hat diesen Trend nicht aufhalten können.
Das Brückenbauwerk „Überwurf im AK Münster-Süd“ zeigt, dass derartige Bauwerke auch unter extremen Randbedingungen wirtschaftlich günstiger erstellt werden können. Zum anderen zeigt dieses Beispiel, dass Architektur und Gestaltung den Stahlverbundlösungen in nichts nachstehen.
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Ruhrtalbrücke Rumbeck
Extern vorgespannte Taktschiebebrücke mit Hilfspylon
Beton- und Stahlbetonbau, Heft 7, Juli 2001 Nach der Einführung der „Richtlinie für Betonbrücken mit externen Spanngliedern“ durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, entstanden in der Folgezeit eine erhebliche Anzahl von Brückenneubauten in dieser Bauweise. Bei näherer Betrachtung der ausgeführten Bauwerke zeigt sich, daß die Bauweise ausschließlich mit externen Spanngliedern bisher den auf Traggerüsten oder Vorschubrüstungen erstellten Brücken vorbehalten bleibt, während Taktschiebebrücken in der Mischbauweise erstellt werden.
Mit der Ruhrtalbrücke Rumbeck wird erstmals eine Brücke im Taktschiebeverfahren ausschließlich mit externen Spanngliedern erstellt, bei der dies im Entwurf nicht zwingend gefordert wird. Im folgenden wird über die Erfahrungen bei der Ausführungsplanung und der Bauausführung dieser unter schwierigen Randbedingungen erstellten Brücke berichtet.
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Brücke über die Potsdamer Straße in Ludwigsfelde
Vortrag beim VSVI-Seminar Nr. 18, 22. März 2001, Potsdam
Zunächst möchte ich mich dafür bedanken, daß Sie mir als Vertreter einer mittelständischen Bauunternehmung die Gelegenheit geben, über unsere Aktivitäten im Zuge des Ausbaues des Berliner Ringes in Ludwigsfelde und hier insbesondere über die Brücke über die Potsdamer Straße berichten zu dürfen...
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Neubau von Betonbrücken mit Kastenquerschnitt
Ausgeführte Beispiele für Vorspannung
mit ausschließlich externen Spanngliedern und Mischbauweise
Eine vorsorgende und vorausschauende Anwendung der Möglichkeiten des Spannbetons im Brückenbau führte in jüngerer Zeit zu einer Wiederbelebung und zu einer Bevorzugung des seit langem bekannten Prinzips der externen Spanngliedführung. Nach einer 10-jährigen Erprobungsphase durch den Bau von fünf Talbrücken mit unterschiedlichen Spann- und Herstellungsverfahren kam es im Juni 1997 im Bundesministerium für Verkehr zu einem Erfahrungsaustausch aller am Bau Beteiligten.
Mit dem Allgemeinen Rundschreiben Strassenbau Nr. 28 / 1998 wurde die „Richtlinie für Betonbrücken mit externen Spanngliedern“ eingeführt. Bekanntlich gilt diese nur für Brücken mit Kastenquerschnitt, also für größere Tal- und Flussbrücken. Die kleineren und mittleren Brücken, die den überwiegenden Anteil am Brückenbestand haben, sind hiervon nicht betroffen.
Im August 1999 wurde mit dem Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau Nr. 17 / 1999 eine neue Ausgabe der Richtlinie veröffentlicht.
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Talbrücke Exter
Vortrag beim Symposium "Strassenbrückenbau in Deutschland", 26.-27. September 2000, Leipzig
Im Zuge der BAB A 2 befinden sich auf nordrhein-westfälischem Gebiet fünf größere mehrfeldrige Gewölbebrücken aus den Jahren 1934 - 1938.
Diese Brückenbauwerke - alle in der Zuständigkeit der Straßenbauverwaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - wurden für den sechsspurigen Ausbau verbreitert bzw. umgebaut. In den Jahren 1975 bis 1984 wurden von der Fa. Karl Schäfer & Co. GmbH die Bauarbeiten für die beiden Weserflutbrücken und die Talbrücken „Steinegge“ und „Finnebach“ ausgeführt.
Als gelungenes Beispiel, ist die Talbrücke „Finnebach“ zu nennen. Es wurde ein Sondervorschlag beauftragt, bei dem auf die vorhandenen Gewölbebrücken quervorgespannte beidseitig auskragende Platten aufgelegt wurden.
Eine ebenfalls sehr ansprechende architektonische Lösung wurde auch für die Talbrücke Exter gefunden.
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Prestressed Concrete Bridges with External Prestressing Experience in the Areas of Design and Construction
Summary: After a trial period of approximately 10 years for the use of external prestressing in bridge construction projects, an information meeting was held at the Federal Ministry of Transport in Bonn in June 1997, at which reports were presented on the experience acquired with this new construction method in the areas of planning and construction work. The authors reported on their experience and submitted suggestions for future regalations and provisions in this area. In the course of this meeting, the Road Construction Department announced its intention to introduce this construction method as a standard construction method in the future
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Extern vorgespannte Brücken - Erfahrungsbericht eines Bauausführenden
Im Zuge des gewaltigen Neubauvolumens in der Nachkriegszeit fand in Deutschland ein umfangreicher Ideenwettbewerb bezüglich der Bauweisen und Bauglieder im Brückenbau statt.
In den fünfziger Jahren wurden Bestimmungen und Normen für die Spannbetonbrücken-Bauweise erarbeitet. In erster Linie wurde nach DIN 4227-1 und -5 - Volle und beschränkte Vorspannung mit Spanngliedern im nachträglichen Verbund - konstruiert und gebaut.
Im Zuge dieser Entwicklungen traten naturgemäß Probleme auf. Inzwischen bekannt gewordene Mängel und der Blick in das Ausland förderte Mitte der achtziger Jahre das Interesse für die externe Vorspannung.
Vorreiter war hier die Straßenbauverwaltung des Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die ersten Neubauten von Straßenbrücken mit dieser Bauweise erfolgten in Deutschland auf Initiative des damaligen Referatsleiters Brückenbau der Straßenbauverwaltung Ltd. LBD W. Voß, in Zusam-menarbeit mit Prof. Dr.-Ing. J. Eibl. Mehrere Brücken wurden mit Zustimmung des Bundesministeriums für Verkehr gebaut bzw. sind in Bau oder Planung.
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