18.01.2008   Ibbenbürener Volkszeitung
Investition in Sicherheit

Unternehmen müssen in punkto Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz eine Vielzahl von gesetzlichen Forderungen und zahlreichen Anforderungen aus vertraglichen Vereinbarungen erfüllen. Dies gilt in besonderem Maße für Betriebe der Bauwirtschaft. Die Deregulierung der Unfallverhütungsvorschriften verpflichtet die Unternehmen, den Arbeits- und Gesundheits- schutz an die speziellen Arbeitsplätze und Arbeitsverfahren anzupassen und so den Schutz ihrer Beschäftigten sicherzustellen.

Schäfer-Bauten trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat dazu ein betriebliches Arbeits-schutzmanagementsystem (AMS) in 11 Schritten erarbeitet und eingeführt. Dieses System wurde nach den Grundsätzen des Arbeitsschutzmanagementsystems „AMS BAU“ der Bau-Berufsgenossenschaft begutachtet und zertifiziert. Geschäftsführer Karl-Heinz Schäfer ist stolz. „Mit diesem Zertifikat wird uns bescheinigt, dass wir den Arbeitsschutz mit System betreiben“, sagte er am Donnerstag bei Übergabe der Urkunde in Ibbenbüren und: „Arbeits-schutz geht alle im Betrieb an, da ist jeder einzelne gefordert.“ Für ihn sind die Vorteile, die das System bietet, konkret greifbar: „Ich erwarte von dem System nicht nur eine Ver-besserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und eine Verringerung der Unfallzahlen, sondern auch eine Stärkung der Mitarbeitermotivation und störungsfreie Arbeitsabläufe.“
Das Ibbenbürener Bauunternehmen erbringt seine Bauleistungen bundesweit vor allem im anspruchsvollen Ingenieurbau in den Bausparten des Hoch- und Schlüsselfertigbaus sowie im Verkehrswegebau, Brückenbau, Tiefbau und Kraftwerksbau. „Bei Bauvorhaben mit hohem technischen und organisatorischem Schwierigkeitsgrad können wir unsere Stärken voll ausspielen“, erklärte Schäfer. Beispielhaft nennt er den Ketteler´schen Hof und die PSD-Bank in Münster, die Zollverein School und das RWE-Tradingfloor in Essen, das Berufskolleg Recklinghausen, die Autobahnkreuze Münster und Kamen und das EON-Kraftwerk Datteln.
„Unsere Auftraggeber erwarten von uns nicht nur hochwertige Bauleistungen, sondern damit einhergehend auch einen hohen Arbeitssicherheitsstandard. Das bedingt sich einfach, beides zusammen sind vielfach Auswahlkriterien bei der Vergabe größerer Bauprojekte“, weiß Schäfer.

Das Arbeitsschutzmanagementsystem macht die Arbeitsabläufe im Unternehmen transparent und die Schnittstellenproblematik sichtbar, oft schon in der Planungsphase. Wichtige Kern-elemente des Systems sind die individuelle Gefährdungsbeurteilung jeder einzelnen Bau- und Arbeitsstelle sowie die Schulung und Unterweisung der Mitarbeiter. Für Schäfer-Bauten ist der Prozess damit aber nicht erledigt.
Konkrete Ziele in Sachen Arbeitsschutz werden jährlich neu gesteckt und regelmäßig kontrolliert. Schäfer versicherte, dass er voll und ganz hinter den festgelegten Zielen bezüglich Sicherheit und Gesundheit stehe und der kontinuierliche Verbesserungsprozess sicher noch zu weiteren Verbesserungen im Arbeitsschutz führen werde. Er danke vor allem seinen Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, den Arbeits- und Gesundheitsschutz als wichtige Aufgabe wahrzunehmen.

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