Das Bauunternehmen Schäfer-Bauten hat Aufträge für den Neubau der Jann-Berghaus-Brücke in Leer und für die Verbreiterung der Autobahn A 59 bei Duisburg erhalten. Zusammen mit den kürzlich begonnenen Aufträgen, wie zum Beispiel der „PSD-Bank Münster“, „RWE Tradingfloor Essen“, „Kraftwerk Datteln“, „Umbau Kamener Kreuz“ und „Ausbau A 3 Köln-Dellbrück“, geht Schäfer-Bauten so mit einem sehr guten Auftragspolster ins neue Jahr. Das gab Geschäftsführerin Stefanie Schäfer am Freitagabend im Hotel Leugermann in Ibbenbüren den Schäfer-Mitarbeitern bei der Jahresabschlussfeier bekannt. Gleichzeitig ehrte sie Willibald Hafner und Anto Erceg für 25-jährige Betriebstreue.
In ihrem Geschäftsbericht erläuterte Stefanie Schäfer ihre Vision von Schäfer-Bauten und die darauf ausgerichtete Unternehmensstrategie, teilt das Unternehmen mit. „Schäfer-Bauten hat die Jahre der Baukrise für eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens genutzt“, sagte sie. Dabei werde die technische Kernkompetenz im anspruchsvollen Ingenieurbau sowie im Hoch- und Schlüsselfertigbau auch zukünftig Basis für die wirtschaftliche Ausrichtung des Unternehmens sein. Schäfer-Bauten erbringe darüber hinaus auch zusätzliche Dienst-leistungen rund um das Bauen, von der Planung über die Finanzierung bis hin zu einem umfassenden Projektmanagement. Ohne die Vernachlässigung des Kerngeschäfts werde das Unternehmen diesen eingeschlagenen Weg Schritt für Schritt weiter gehen. Im nächsten Jahr wird das Unternehmen 120 Jahre alt.
Für die Zukunftssicherung des Unternehmens sei ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess bezüglich der Abläufe und Verfahren von entscheidender Bedeutung, so Schäfer, dessen integrativer Bestandteil eine strategische Personalplanung und –entwicklung sei. In diesem Zusammenhang spiele auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz eine wichtige Rolle. Zur Vermeidung von Unfällen, Gesundheitsgefahren und arbeitsbedingten Erkrankungen habe Schäfer-Bauten daher ein Arbeitsschutz-.Management-System (AMS) eingeführt und jetzt von der Bau-Berufsgenossenschaft zertifizieren lassen. Im Jahr 2008 werde Schäfer-Bauten mindestens acht Auszubildende einstellen.
Die technischen Geschäftsführer Karl-Heinz Schäfer und Winfried Krautwald informierten die Mitarbeiter in einer Bilddokumentation über die Bauleistungen des Ibbenbürener Unternehmens im letzten Jahr. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Hubert Teeken betonte in seinem Grußwort die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung. Betriebsbedingte Kündigungen seien vermieden worden.
Im Anschluss an ihren Geschäftsbericht würdigte Stefanie Schäfer die Treue und Stetigkeit langjähriger Mitarbeiter als wichtigen unternehmerischen Grundpfeiler, ohne den geschäft-licher Erfolg kaum möglich sei. Sie würdigte Willibald Hafner und Anto Erceg für 25-jährige Betriebszugehörigkeit.
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